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Stephan Braunfels

Stephan Braunfels begreift Architektur immer auch als Stadtbaukunst. Jedes seiner Gebäude steht in historischen, städtebaulichen Zusammenhängen.

Stephan Braunfels schuf für die wichtigsten städtebaulichen Brennpunkte städtebauliche Entwürfe.

Seit 2019 fasst Stephan Braunfels seine städtebaulichen Entwürfe in eine Buchreihe über Stadtbaukunst zusammen.

Stephan Braunfels always sees architecture as urban art. Each of his buildings stands in historical, urban planning contexts

Stephan Braunfels created urban planning designs for the most important urban focal points.

Since 2019 Stephan Braunfels has been summarizing his urban planning designs in a series of books on urban architecture.

Stephan Braunfels

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Stephan Braunfels BDA
Architekt

s.braunfels@braunfels-architekten.de

About
Stephan Braunfels wurde am 1.8.1950 in Überlingen am Bodensee geboren.

Er ist der Sohn des Kunsthistorikers Wolfgang Braunfels, der Enkel des Komponisten Walter Braunfels und Urenkel des Bildhauers Adolf von Hildebrand.

Stephan Braunfels wuchs in Aachen und München auf. Er studierte Architektur und Städtebau an der Technischen Universität München.

1976 gründete er sein erstes Architekturbüro in München, 1996 ein zweites in Berlin.

Von 2004 bis 2015 hatte Stephan Braunfels eine Professur für Städtebau und Entwerfen an der Beuth Hochschule in Berlin inne.

Nach ersten Bauten in München und Umgebung legte Braunfels 1984 ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Areal Hofgarten, Marstallplatz und Altstadtring vor.
Die Veröffentlichung löste die Gründung der Bürgerinitiative „Rettet den Hofgarten“ und eine der größten Städtebaudebatten der Nachkriegszeit in Deutschland aus.

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2001 erhielt er den Auftrag für einen Bürokomplex für die Europäische Kommission in Luxembourg.

2003 1. Preis Wettbewerb Neue Mitte Ulm.

2004 beauftragte der Berliner Senat Stephan Braunfels mit einem städtebaulichen
Gutachten für das Kulturforum.

2006 Auftrag Kunstmuseum
Castel San Pietro Verona.

Auftrag Kongress und Konzerthalle
Magazzini Generali Verona, Italien.

2008 Auftrag Saarphilharmonie Saarbrücken.

2008 1. Preis Wettbewerb drei Brücken in Saarbrücken.

2009 Auftrag Parque Santa Lucia - Stadtzentrum,
fünf Hochhäuser, Monterrey, Mexiko.

2010 Auftrag Kulturzentrum Qingdao, China.

2011 1. Preis Wettbewerb Opernhaus, Museum und Kulturzentrum Zhangzhou, China.

2013 Auftrag buddhistischer Tempel an der Geburtsstätte Buddhas in Lumbini, Nepal.

2013 veröffentlichte Braunfels die Weiterentwicklung seines Masterplans für das Kulturforum mit dem Museum des 20. Jahrhunderts an der Potsdamer Straße. Aufgrund dieses Plans wurde der Standort des Museums an der Sigesmundstraße aufgegeben und an die Potsdamer Straße verlegt.

2015 revidierte Braunfels alle seine bisherigen Pläne und entwickelte ein neues Gesamtkonzept, das die Grundlage dieses Buches ist.
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Stephan Braunfels erhielt Auszeichnungen des Deutschen Architekturpreises und des BDA Preises Bayern für die Pinakothek der Moderne, des Deutschen Städtebaupreises und des Hugo Häring Preises Baden Württemberg für die Neue Mitte Ulm und des BDA Preises Niedersachsen für die Volksbank Gifhorn.

Braunfels erhielt zweimal den Deutschen Nationalpreis für integrierte Stadtentwicklung:
für die Neue Mitte Ulm und für die Bauten des Deutschen Bundestags beidseits der Spree in Berlin.

Stephan Braunfels wurde von der Stadt München mit der Medaille „München leuchtet“ in Gold ausgezeichnet.